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Müllvermeidung
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Der BMV baut sein Service für die bgld. Gemeinden aus

Das „Gemeindepaket“ soll die ökologische Verwertung der gesammelten Altstoffe, die Ressourcen-schonung und den wirtschaftlichen Betrieb der Abfallsammelstellen der bgld. Gemeinden sicherstellen. Ökologische Wiederverwertung und die umweltgerechte Entsorgung sind dann – und nur dann – gesichert, wenn Abfälle und Altstoffe über die Sammelschienen des BMV sowie die Abfallsammelstellen der bgld. Gemeinden erfasst werden.

Das „Gemeindepaket“ soll die ökologische Verwertung der gesammelten Altstoffe, die Ressourcen-schonung und den wirtschaftlichen Betrieb der Abfallsammelstellen der bgld. Gemeinden sicherstellen.Ökologische Wiederverwertung und die umweltgerechte Entsorgung sind dann – und nur dann – gesichert, wenn Abfälle und Altstoffe über die Sammelschienen des BMV sowie die Abfallsammelstellen der bgld. Gemeinden erfasst werden. Diese Abfallsammelstellen können von den Gemeinden nur dann effizient betrieben werden, wenn von den BürgerInnen die Trennvorschriften genau eingehalten werden. Das heißt – über die Abfallsammelstellen sollen nur die vorgegebenen Stoffgruppen entsorgt werden. Abfälle und Altstoffe, für die eine andere Entsorgungsschiene vorgegeben ist (z.B. Restmüll, Biomüll, Verpackungsmaterialien) haben in der Abfallsammelstelle der Gemeinde nichts verloren. Die unsachgemäße Benützung der Abfallsammelstelle führt zwangsläufig zu einer Kostensteigerung für die Gemeinde und damit für alle Benutzer.Das Hauptaugenmerk der BMV-Aktivitäten wird daher in nächster Zukunft auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden gerichtet. Diese ist derzeit schon sehr ausgeprägt. Schon jetzt gibt es für die Gemeinden die Möglichkeit, den Betrieb ihrer Abfallsammelstellen gänzlich an den BMV auszulagern, wovon schon viele Gemeinden Gebrauch gemacht haben. Weiters wurde bereits 2011 ein Modell entwickelt, das den Gemeinden eine teilweise Rückerstattung der Entsorgungskosten der Abfälle von den Abfallsammelstellen ermöglicht. Dieses Modell wurde 2012 um die Stoffgruppen Sperrmüll, Altholz und Alteisen erweitert. 2013 erfolgte eine Weiterentwicklung auf die Stoffgruppen Baum-, Strauch- und Grünschnitt. Dieses Modell wurde in den vergangenen Jahren permanent erweitert. Für 2015 wurde in der Verbandsversammlung ein weiterer Ausbau der Kooperation beschlossen und damit ein Unterstützungsvolumen von rd. 1,5 Mio. € bereitgestellt. Die Unterstützungsmaßnahmen, die für 2016 beschlossen wurden, sollen für eine weitere Effizienzsteigerung sorgen. Oberste Zielsetzung bleibt weiterhin die abfallwirtschaftliche und ökologische Lenkung der Abfallströme und eine Professionalisierung der Abfallsammelstellen der Gemeinden sowie eine Übernahme des Betriebes und eine Finanzierung der Entsorgungskosten der Abfallsammelstellen durch den BMV. Im Endausbau sollen die Abfallsammelstellen der Gemeinden vom BMV betrieben werden und die Finanzierung der Abfallentsorgung soll über den Mülltarif erfolgen. Nur durch einen einheitlichen Betrieb kann den langfristigen Zielen in der Abfallwirtschaft entsprochen werden.Bestärkt werden wir in unseren Bemühungen zur Ausweitung des Gemeindepaketes durch einen Bericht des Rechnungshofes. Denn da gibt es ausdrücklich lobende Worte von den Prüfern für das derzeit in Umsetzung befindliche Paket des BMV. Aufgrund des sehr unterschiedlichen Entsorgungsangebotes in den einzelnen Gemeinden sieht man die Ausweitung des Tätigkeitsfeldes des BMV auf die Abfallsammelstellen der Gemeinden als zweckmäßig an. Weiters ist nach Ansicht des RH die Organisation der Abfallwirtschaft im Burgenland inklusive eines landesweiten Tarifs nach dem Solidaritätsprinzip zweckmäßig und entspricht einer ständigen Empfehlung des RH, Aufgaben im Rahmen der Daseinsvorsorge womöglich weitestgehend an Gemeindeverbände zu übertragen.Gemeindepaket Stand 2016 Auf einen Blick:• Übernahme Transport und Containermieten von Sperrmüll• Übernahme von Transport und Containermieten für Alteisen (Erlösteilung 75% Gemeinde : 25% UDB)• Übernahme Transport und Containermieten für behandeltes Altholz• Zuschuss zu den Verwertungskosten von Altholz von € 10,00/t• Übernahme von Grünabfällen bis zur definierten Obergrenze (m³ Freiabfuhren x 2 = subventionierte Grünabfallmenge mit € 4,00/m³)• Erhöhung Freiabfuhren (40 RME statt 45 RME)• Zuschuss zu den Sperrmüllentsorgungskosten von € 30,00/t (für Abfuhren über die Freiabfuhren hinaus)• Übernahme von Containermiete und Transportkosten für unbehandeltes Holz• Bonus von € 3/RME (für Gemeinden die mit Freiabfuhren auskommen)• Ziel: Bewirtschaftung und Finanzierung der Entsorgung der Abfallsammel- stellen (ASS) durch BMV/UDB